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Gewerkschaftsführer rufen auf, CDU, SPD, Grüne, FDP NICHT zu wählen


Überall hängen sie: Neben den bunten Wahlplakaten der etablierten Parteien prangen die Motive der Aktion „AFDnee.de“. Eine vermeintlich clevere Aufklärungskampagne, die potenzielle AfD-Wähler vor den angeblichen Konsequenzen ihrer Stimme warnen will.



„Es geht nicht gegen die da oben, es geht gegen dich!“ prangt als Leitmotiv darauf. Eine wunderbare Selbstentlarvung. Denn genau das ist der Kern der Sache: Die Kampagne #AfDNee richtet sich nicht gegen die Verantwortlichen für Steuern, Mieten, Bürokratie, Energiepreise und Firmensterben – sondern gegen die Opposition und damit gegen den Bürger, der es wagt, die Täter zur Verantwortung zu ziehen.

Hinter der Aktion steckt der Verein „Demopuk e.V. – Verein zur Förderung demokratischer Politik und Kultur“ mit Sitz in Frankfurt am Main. Im Vorstand sitzen Philipp Jacks (DGB-Regionsgeschäftsführer und Vorsitzender DGB Frankfurt-Rhein-Main), Michael Erhardt (1. Bevollmächtigter der IG Metall Frankfurt) und Alexander Klein (Geschäftsführer des ver.di-Bezirks Frankfurt am Main und Region). Gewerkschaftsführer aus dem Frankfurter Raum also, die mit Steuergeldern und Mitgliederbeiträgen alimentiert werden und nun eine Kampagne fahren, die den Unmut über die real existierende Politik der letzten Jahrzehnte umbiegt. Statt den Finger auf die wahren Verursacher zu legen, wird die AfD zum Sündenbock stilisiert. Doch zwischen den Zeilen wird klar: Wählt bloß nicht die Regierungsparteien.

Nehmen wir die Plakate einzeln auseinander. Sie sind Satire? Dann ist es erlaubte, bittere Satire auf die Real-Satire selbst.



„Ich wollte nur mal jemanden, der auf den Tisch haut. Jetzt zahlen die Reichen viel weniger Steuern und ich immer noch zu viel.“

Der Arbeitnehmer zahlt also schon jetzt zu viel. Richtig. Wer hat die progressive Belastung, die kalte Progression, die hohen Abgaben und die Umverteilungsmaschinerie beschlossen und verteidigt? CDU/CSU, SPD, Grüne und FDP in wechselnden Koalitionen. Die „Reichensteuern“-Rhetorik der Kampagne blendet aus, dass unter diesen Parteien die Belastung der arbeitenden Mitte permanent gestiegen ist, während Bürokratie und Subventionswirtschaft blühen. Die Botschaft: Wer die AfD wählt, bekommt angeblich noch schlimmere Steuerpolitik – also bleib bei den alten Tätern, die dich schon ausgenommen haben. Ein klassischer Schutzschild für die etablierten Steuererhöher und Umverteiler.



„Ich wollte nur was gegen überteuerte Mieten tun. Jetzt wohne ich immer noch bei meinen Eltern.“

Ja, die Mieten sind hoch. Warum? Hohe Baupreise durch immer neue Auflagen bei Sanierung und Neubau, Energieeffizienz-Vorschriften, Bürokratie-Monster, knappes Bauland und politische Blockaden. Wer hat das über Jahre und Jahrzehnte zu verantworten? Dieselben Parteien. Die Kampagne fragt nicht nach den Verursachern der Wohnungsknappheit, sondern impliziert: Die AfD würde es noch schlimmer machen. Also wählt weiter die, die den Wohnungsbau abgewürgt haben. Die Botschaft: Bleibt bei CDU, SPD, Grünen und FDP – die haben euch ja schon so schön bei den Eltern wohnen lassen.



„Ich wollte mir mein Schnitzel nicht nehmen lassen. Jetzt ist Extremwetter der Normalzustand.“

Was darf Satire? Hier wird das Schnitzel zum Symbol für Klimavernichtung und das Wetter zur moralischen Keule. Klimaangst soll weiter in die Köpfe gepflanzt werden. Dass das IPCC das schlimmste Klimamodell (RCP8.5 bzw. SSP5-8.5) als „implausible“ zurückgezogen hat und nicht mehr als Referenzszenario verwendet, weil es mit aktuellen Entwicklungen nicht mehr vereinbar ist, wird natürlich weggelassen. Die Kampagne hält an der Alarm-Rhetorik fest, die unter Grünen, SPD, CDU und willfährigen Partnern zur Begründung für Deindustrialisierung, Energieverteuerung und Konsumverbote diente. Satire? Oder Fortsetzung der Angstkampagne mit anderen Mitteln? Schnitzelesser verursachen den Weltuntergang?



„Ich wollte mehr Meinungsfreiheit. Jetzt gibt es nur noch Falschmeldungen.“

Die abgebildete Frau hat recht – und die Kampagne bestätigt es unfreiwillig. Die Regierungsparteien der letzten Jahre (und Jahrzehnte) haben Fake-News im Dutzend produziert, Wahlversprechen gebrochen, kritische Stimmen ausgegrenzt, Meinungsfreiheit durch NetzDG-Verschärfungen, „Wahrheits“-Kampagnen und institutionellen Druck eingeschränkt und ein Klima geschaffen, in dem Abweichung vom Mainstream als Gefahr gilt. Was darf Satire? Hier entlarvt sich die Kampagne selbst: Sie wirft der AfD vor, was die etablierten Parteien längst praktizieren. Die Botschaft zwischen den Zeilen: Bleibt bei den Lügnern und Desinformationshütern von CDU/CSU, SPD, Grünen und FDP – die erklären euch, welche „Wahrheit“ erlaubt ist.



„Ich hatte Angst vor Überfremdung. Jetzt macht meine Firma dicht, weil Arbeitskräfte fehlen.“

Eine entlarvende Falschmeldung par excellence. In Deutschland gibt es über 3 Millionen registrierte Arbeitslose (Stand August 2026: rund 3,061 Millionen), plus eine deutlich höhere Unterbeschäftigung (rund 3,67 Millionen) und weitere Millionen, die in den Statistiken kaum oder nicht auftauchen. Ein flächendeckender Mangel an Arbeitskräften? Nur in ausgewählten Qualifikationen und Regionen – und selbst dort oft selbstverschuldet durch Fehlanreize, Qualifikationsmismatches und Integrationsversagen. Firmen machen dicht wegen Energiepreisen, Bürokratie, regulatorischer Überlastung und verschlechterter Wettbewerbsfähigkeit. Die Insolvenzzahlen sind unter den Regierungsparteien der letzten Jahre stark gestiegen: 2024 und 2025 jeweils deutliche Zuwächse, 2025 rund 24.000 Unternehmensinsolvenzen, Hunderttausende betroffene Arbeitsplätze pro Jahr. Industriell gingen seit 2019 Hunderttausende Stellen verloren. Die Kampagne dreht die Kausalität um: Statt die Politik von CDU/CSU, SPD, Grünen und FDP für Deindustrialisierung und Standortzerstörung verantwortlich zu machen, wird die AfD zum Schuldigen stilisiert. Wunderbar. Die Firmensterben-Politik der etablierten Parteien soll fortgesetzt werden – nur nicht die AfD wählen.

Und immer wieder der Slogan: „ES GEHT NICHT GEGEN DIE DA OBEN, ES GEHT GEGEN DICH!“

Genau. Die Kampagne geht nicht gegen die da oben – die da oben (inklusive ihrer gewerkschaftlichen Hilfstruppen) finanzieren und betreiben sie. Sie geht gegen die Bürger, die es wagen, die Bilanz der letzten Jahre und Jahrzehnte zu ziehen: hohe Steuern und Abgaben, Wohnungsnot, Energiearmut, Meinungskorridor, Firmensterben, steigende Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung. Die Botschaft der Plakate ist glasklar: Wer die Probleme sieht, die CDU, SPD, Grüne und FDP (und ihre Vorgänger-Koalitionen) verursacht haben, soll bloß nicht zur Opposition greifen. Wählt weiter die Täter – sonst schadet ihr euch selbst.

Die Linke? Die kann man doch noch wählen, oder? Nur mit der Hilfe der Linken konnte Friedrich Merz im zweiten Anlauf Kanzler werden. Die „Brandmauer“ war schon immer eine Farce – sie schützt die Machtkartelle, nicht die Demokratie.

Gewerkschaftsführer aus Frankfurt, die mit einer solchen Kampagne den Unmut der Arbeitnehmer umlenken wollen, entlarven sich selbst. Sie vertreten nicht die Interessen der Beschäftigten gegenüber den Verantwortlichen für Steuern, Mieten, Bürokratie und Standortzerstörung. Sie schützen die etablierten Parteien vor der Konsequenz ihrer Politik.

Fordergründig versuchen sie den Aufruf: Wählt CDU, SPD, Grüne und FDP nicht ab. Bleibt im Hamsterrad. Die da oben danken es euch – und die Gewerkschaftsfunktionäre auch.

Doch zwischen den Zeilen steht ganz klar - wenn auch möglicherweise ungewollt: CDU/CSU, SPD, Grüne FPD - wählt diese Parteien nicht!
Verfasser: АИИ  |  30.08.2026  |  Text- und Bildinhalte können zum Teil mit oder durch KI generiert sein.
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