CDU-Ministerpräsident hat AfD-Mitgliedschaft beantragt? Sven Schulze (Sachsen-Anhalt) biedert sich der Alternative für Deutschland an?
Nach Jahren des moralischen Feldzugs, nach unzähligen Verfassungsschutz-Berichten, nach jedem zweiten Talkshow-Gequatsche über „Rechtsextremismus“ und „Staatsbürger erster und zweiter Klasse“ knickt die CDU unter Sven Schulze ein und macht genau das, was sie der AfD seit 2013 als Todsünde vorwirft: Sie unterscheidet zwischen Deutschen und Plastikdeutschen.
Sven Schulze, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, hat sich beim Deutschlandfunk am 27.07.2026 hingestellt und mit der Gelassenheit eines Mannes, dem langsam die Realität ins Gesicht klatscht, gesagt:
„Wir dürfen das einfach nicht mehr zulassen, dass hier Menschen bei uns leben, die unsere Kultur nicht akzeptieren [...] Ich möchte solche Menschen hier nicht in Deutschland leben haben.“Und weiter, ganz ohne falsche Rücksicht:
„Es reicht mir ehrlich gesagt nicht mehr. Es ist für mich nicht mehr akzeptabel, selbst wenn solche Menschen nachweisen können, sie sind hier in Deutschland geboren, sind deutsche Staatsbürger, uns aber komplett ablehnen [...]“
Der CDU-Mann unterscheidet plötzlich zwischen deutschem Pass und wirklichem Deutschtum. Ein Pass macht noch keinen Deutschen – das sagt jetzt nicht irgendwer von ganz rechts außen, das sagt der amtierende CDU-Ministerpräsident der CDU.
CDU-Verbot jetzt?
Wie der YouTuber und scharfe Analytiker Maurice Klag in seinem Video treffend herausgearbeitet hat: Genau diese Unterscheidung zwischen Staatsbürger und Volk, zwischen Plastikdeutschen und echten Deutschen, war jahrelang der Hauptvorwurf gegen die AfD. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat genau deswegen die AfD als Verdachtsfall geführt – weil sie angeblich das Staatsvolk in erste und zweite Klasse teilt. Und jetzt macht es die CDU selbst, live und in Farbe, aus dem Mund eines ihrer höchsten Landespolitiker.Die Heuchelei ist atemberaubend. Jahrelang hat man die AfD verteufelt, weil sie gesagt hat, was Schulze jetzt selbst formuliert: Dass Geburt auf deutschem Boden und ein Plastikpass nicht automatisch bedeuten, dass jemand Teil des deutschen Volkes ist. Dass kulturelle Ablehnung und radikale Religionsausübung ein Ausschlusskriterium sein müssen. Dass man solche Menschen „nicht in Deutschland leben haben“ will.
Maurice Klag bringt es auf den Punkt: Entweder die CDU muss jetzt konsequent ein Verbotsverfahren gegen sich selbst einleiten, oder sie gibt endlich zu, dass die AfD seit Jahren recht hatte. Dazwischen gibt es nichts.
Der Verfassungsschutz müsste eigentlich sofort gegen Schulze und den Landesverband vorgehen – nach den gleichen Maßstäben, die man bei der AfD angelegt hat. Aber natürlich passiert nichts. Weil es nie um Verfassung ging, sondern nur um die Macht, die sich die Altparteien erhalten wollen.
Sven Schulze hat AfD-Parteimitgliedschaft beantragt?
Und machen wir uns nichts vor: Mit diesen Sätzen hat Sven Schulze de facto seinen Aufnahmeantrag in die AfD gestellt. Der Mann biedert sich nicht nur an – er kopiert das AfD-Programm fast schon peinlich genau und spuckt genau die Rhetorik aus, für die er und seine Partei die Alternative jahrelang als „verfassungsfeindlich“ gebrandmarkt haben. Ob das pure Verzweiflung ist oder kaltes Kalkül? Ganz offensichtlich versucht Schulze verzweifelt, die Kurve noch zu kriegen. Nach dem 6. September will er demnach um jeden Preis an der Regierung beteiligt bleiben – und wenn er dafür die AfD-Wähler abfischen muss, dann macht er das eben. Erst die Grünen jahrelang mit Kuschelkurs hofiert, jetzt plötzlich harten Realismus markieren. Typisch CDU: Prinzipien waren gestern, Hauptsache Macht bleibt.Frage an die Moralfraktion
Und jetzt kommt die wirklich köstliche Frage an die Moralfraktion: Liebe SPD, liebe Linke, liebe Grüne – ist diese CDU für euch eigentlich noch unterstützbar? Eine Partei, deren Ministerpräsident plötzlich zwischen loyalen Deutschen und kulturell ablehnenden Pass-Deutschen unterscheidet? Der AfD-Positionen nicht nur flüstert, sondern laut ausspricht? Der erkennt, dass „in Deutschland geboren“ als Alleinargument nicht mehr reicht? Oder war der ganze Kampf gegen „rechts“ doch nur Theater, solange es die eigene Macht gesichert hat?Könnt ihr eigentlich noch mit geradem Gesicht staatliche Gelder für eure wichtigen „Demokratie-Projekte“, „Extremismusbekämpfung“ und „Kampf gegen Rechts“ annehmen, wenn der CDU-Ministerpräsident Sven Schulze höchstpersönlich die Maske fallen lässt? Seid ihr nicht moralisch verpflichtet, die Gelder sofort zurückzuweisen? Erklärt ihr jetzt auch Sven Schulze und die CDU Sachsen-Anhalt zum „gesicherten rechtsextremen Verdachtsfall“? Seid ihr jetzt dran, Farbe zu bekennen?
