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Heuchler-Alarm in Magdeburg: Sven Schulze entdeckt plötzlich die Dorfschule - nachdem die CDU Tausende plattgemacht hat!Während Sven Schulze auf Facebook die Schulpflicht als heiliges Gut verteidigt und vor AfD-Plänen warnt, enthüllen wütende Bürgerkommentare die bittere Wahrheit: Die CDU hat seit der Wende das Land mit Schulschließungen übersät. Ein Ministerpräsident, der jahrelang wegschaute, predigt jetzt Verlässlichkeit. Pure Wahlkampf-Propaganda?
Sven Schulze (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, hat auf Facebook mal wieder die große Moralkeule ausgepackt. „Kleine Schulen erhalten. Chancen sichern“, postet er pathetisch. Schule sei mehr als Unterricht, sie gebe Halt und Gemeinschaft. Die Schulpflicht sei „unverzichtbar“. Besonders auf dem Land dürfe man keine Klassen verlieren. Klingt herzerwärmend. Nur: Die Kommentarspalte explodiert vor Wut. Und das zu Recht. „Die wunderbare kleine Grundschule in Siersleben ist allein der CDU-Politik zum Opfer gefallen“, schreibt Ines Wohlsein. Eltern hätten gekämpft – vergebens. Nicole Herbst fragt spitz: „Wieviel kleine Schulen wurden denn in den letzten Jahren geschlossen und wer regierte da gleich noch mal?“ Michael Lange ergänzt: Die CDU habe kleine Schulen dichtgemacht und Kinder mit marodem ÖPNV durch die Gegend geschoben. Heike Hoffmann: „Seit wann interessiert sich die CDU für Schulen und Bildung?“ über 1.800 Schulstandorte unter CDU und SPD geschlossenDie Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Seit der Wiedervereinigung wurden in Sachsen-Anhalt dramatisch viele Schulen geschlossen. Die Zahl der allgemeinbildenden Schulen sank von etwa 2710 auf rund 867 – ein Verlust von über 1.800 Standorten. In den 1990er- und 2000er-Jahren, unter maßgeblicher Mitwirkung CDU-geführter Landesregierungen, fielen ganze Dorfschulen dem demografischen Wandel und rigider Sparpolitik zum Opfer. Schulen wurden zu Pflegeheimen umgewandelt, wie ein Kommentator bitter anmerkt. Kurze Wege? Starke Gemeinden? Das war gestern.Jetzt, wo die AfD Vorschläge zur Flexibilisierung der Schulpflicht macht – etwa mehr Eigenverantwortung der Eltern, Homeschooling-Optionen oder Alternativen zum starren System –, schlägt Schulze Alarm. Er warnt vor einem „Schulsterben, wie wir es noch nie erlebt haben“. Ironie des Schicksals: Das Sterben hat unter seiner politischen Familie längst stattgefunden. Jahrzehntelang wurde das ländliche Sachsen-Anhalt entkernt – mit dem Segen von CDU und Genossen. Nun entdeckt der Ministerpräsident plötzlich das „Herz vieler Orte“. Die Kommentare treffen den Nerv: „Immer diese Halbwahrheiten“, „Propaganda“, „Erst überlegen, dann sprechen“. Ein User erinnert daran, dass in ganz Europa alternative Modelle funktionieren und diese Länder bei PISA weit vorne liegen, während Sachsen-Anhalt traditionell hinten dran hinkt. Statt echter Reformen – kleinere Klassen, bessere Förderung, echte Wahlfreiheit – kommt von der CDU nur reflexartige Abwehr und Moralisierung. Jede Kritik am bestehenden System wird als Angriff auf die Bildung diffamiert. Wolfgang Marx bringt es in den Kommentaren auf den Punkt: Niemand stellt die Bildungspflicht grundsätzlich infrage. Die Debatte geht darum, ob das starre System seinen Auftrag noch erfüllt – bei sinkenden Leistungen, miesen PISA-Ergebnissen und schwindendem Vertrauen der Eltern. Stattdessen lädt die CDU die Diskussion moralisch auf und diskreditiert Gegner. Das ist klassische Altparteien-Taktik: Erst jahrelang versagen, dann die Retter in der Not mimen, wenn der Wähler unruhig wird. Schulze schreibt von „starken Schulen für starke Familien“. Wo waren diese starken Schulen, als unter CDU-Verantwortung Tausende Standorte geschlossen wurden? Wo war das Engagement für kurze Wege, als Kinder stundenlang durch die Landschaft gekarrt wurden? Sachsen-Anhalt braucht keine Facebook-Phrasen mehr. Es braucht ehrliche Aufarbeitung des eigenen Versagens und echte Reformen – statt panischer Abwehr gegen jede Alternative. Die Bürger haben das längst durchschaut. Der Post von Sven Schulze ist kein Bildungsmanifest. Er ist ein Wahlkampf-Dokument der Hilflosigkeit.
Verfasser: АИИ | 23.05.2026 |
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