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Größte AfD-Werbe-Aktion mit katastrophaler CO2-Bilanz


Es ist eine Ironie, die zum Himmel stinkt — nicht nur ideologisch, sondern buchstäblich: Die Großkundgebung gegen die Gründung der neuen AfD-Jugend in Gießen hat sich in eine gigantische Gratis-Werbeaktion für die Partei verwandelt — und gleichzeitig eine CO₂-Schlacht hinterlassen, die dem Klima einen ordentlichen Tritt versetzt.


Überall laufen Kameras, Live-Streams und Breaking-News: Die Bilder zehntausender Demonstrierender, Blockaden, Wasserwerfer und martialisch aufgestellter Polizeiketten sind die PR-Goldgrube, auf die jede PR-Abteilung nur hoffen kann. Was die Veranstalter vermutlich nicht einkalkuliert hatten: je größer die Störung, desto größer die Reichweite — und je größer die Reichweite, desto mehr Leute reisen an, berichten, posten und reagieren. Ergebnis: eine AfD-Gründung, über die heute ganz Deutschland spricht. Gratis. Unbezahlbar — für die AfD.

Doch die Heuchelei geht noch tiefer: Die gleichen Leute, die auf Bannern „Klimaschutz jetzt!“ fordern und sich selbst als Weltretter inszenieren, sind es, die in Massen quer durch die Republik reisen — oft im Auto, in aufwändig angemieteten Bussen oder in Sonderzügen — um gegen die AfD zu protestieren. Die Polizei, gelangweilt von der Notwendigkeit zur Sicherung der Veranstaltung, bringt Tausende Beamte aus anderen Bundesländern, konvoituliert Mannschaftswagen und Transporter, setzt Wasserwerfer und Hubschrauber ein — und lässt Hunderte Fahrzeuge stundenlang vor Ort heizen, damit die Einsatzkräfte nicht frieren. In Live-Streams ist das ununterbrochene Tuckern der Motoren zu hören.

Rechnet man die An- und Abreisen zusammen — Demonstranten, viele tausend Polizisten, Transporte, Einsatzfahrzeuge im Leerlauf — kommt man auf Hunderte bis knapp tausend Tonnen CO₂ allein für dieses Wochenende (grobe Bandbreite einer Schätzung: ~250 t – 915 t CO₂, je nach angenommenen Teilnehmerzahlen und Modal-Split). Das ist kein Bagatellereignis, das sind signifikante Emissionen, verursacht von einer Aktion, die sich selbst moralisch über andere erhebt.

Wenn also jemand morgen wieder lautstark verkündet, er sei „für das Klima“, dann sollten wir uns an Gießen erinnern: Klima-Rhetorik kombiniert mit massenhaftem Reiseverkehr und kilometerlangen Konvois ist nicht nur heuchlerisch — sie ist klimatisch kontraproduktiv. Und genau an diesem Punkt muss eine demokratische Gesellschaft Konsequenzen ziehen: Wenn politische Aktionen regelmäßig systemisch hohe Emissionen verursachen, die in keinem Verhältnis zum politischen Ziel stehen, dann ist das nicht nur ein Protestproblem — das ist ein Klimaproblem. Außerdem stellt sich die Frage, wieso unter anderem auch Gewerkschaften und Omas gegen rechts zu diesen Protesten aufrufen und vor Ort sind.


Deshalb lautet das Fazit (provokant, aber ernst gemeint): Nicht primär, weil sie angeblich „Terror“ verbreiten, sondern weil solche Aktionen den Klimaschutz massiv untergraben, sollte über Verbots- oder Ordnungsinstrumente für bestimmte Organisationsformen nachgedacht werden. Demonstrationsfreiheit ist ein hohes Gut — aber sie kann nicht automatisch jedes Mal als Freifahrschein für klimaschädliche Massentransporte gelten. Wenn die angeblichen „Klimaschützer“ ihre Mobilität nicht klimaneutraler gestalten, konterkariert das die ganze Klimadebatte. Und im schlimmsten Fall — wenn solche Muster Schule machen — zahlen wir alle den Preis: nicht nur politisch, sondern auch meteorologisch.

Kurz und brutal: Die Antifa hat mit den vielen anderen Organisationen der AfD ein Medienfestmahl serviert — und dem Klima einen Brandanschlag. Wer wirklich Klimaschutz meint, muss künftig auf Aktionen bestehen, die nicht gleichzeitig das Klima in Rechnung stellen. Sonst ist die Moral nur Theater, und das Klima die Rechnung, die wir alle begleichen müssen.


Verfasser: Gretas Cousine 12. Grades  |  29.11.2025  |  Text- und Bildinhalte können zum Teil mit oder durch KI generiert sein.
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