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Siebtes Mal - und kein Ende: Uichteritz kann sich auf eines verlassen - die Untätigkeit der Stadt Weißenfels


Es ist vollbracht – das verflixte siebte Mal! Wieder einmal hat sich ein LKW, diesmal mit polnischem Kennzeichen, in den engen Straßen von Uichteritz verkeilt. Wieder einmal wurde das 200 Jahre alte Haus von Herward Winter beschädigt. Und wieder einmal zeigt die Stadt Weißenfels, worauf man sich bei ihr wirklich verlassen kann: auf konsequente Untätigkeit.



Seit 2019 ist das Problem bekannt - siehe Artikel vom 25.11.2024. Seit 2019 wurden Bitten, Vorschläge und Beschwerden ignoriert. Keine Antwort. Keine Lösung. Kein Verantwortungsgefühl. Nur ein dumpfes Schweigen, das lauter schreit als jede Ausrede.

Es wäre so einfach gewesen: Eine Gewichtsbeschränkung für die Nadelöhre am Findberg und Mühlberg. Eine klare Umleitung für schwere Fahrzeuge. Eine brauchbare Beschilderung. Ein klärendes Gespräch mit den betroffenen Bürgern. Aber all das wäre wohl mit Arbeit verbunden gewesen – und Arbeit scheint für die Stadtverwaltung in Weißenfels eine Überforderung zu sein, sobald es nicht um Großprojekte oder Imagepflege geht.



So bleibt Uichteritz ein Ort, an dem Bürger zusehen dürfen, wie ihre Häuser langsam von der Ignoranz zermürbt werden. Herward Winter hatte am 4. April 2025 bereits zum 7. Mal Mal erlebt, wie sein Dach Schaden nimmt, weil die Stadtverwaltung lieber in Ohnmacht als in Aktion verfällt. Jedes Mal bleibt der Kampf um Schadensersatz an ihm hängen – besonders mühselig, wenn ausländische LKW-Unternehmen beteiligt sind. Unterstützung durch die Stadt? Natürlich Fehlanzeige.



Das Grundproblem ist offenkundig: Fehlgeleitete LKWs, die auf unpassierbaren Wegen versuchen, ins Gewerbegebiet Mühlberg zu gelangen – weil die Verwaltung es bis heute nicht für nötig hielt, ein paar Schilder aufzustellen oder alternative Routen besser auszuweisen. Lieber lässt man weiterhin tonnenschwere Fahrzeuge durch Gassen manövrieren, lieber gefährdet man Menschenleben, lieber nimmt man Schäden am historischen Ortsbild in Kauf, als selbst aktiv zu werden.

Ironie des Ganzen: Während sich Verwaltungen anderswo mit Bürgerbeteiligung, Mobilitätskonzepten und Sicherheit brüsten, setzt Weißenfels auf seine bewährte Strategie: Wir machen nichts – und das mit Beständigkeit.

Die entscheidende Frage lautet also nicht mehr, wann der nächste LKW stecken bleibt – sondern nur noch, wie schlimm es beim achten, neunten und zehnten Mal wird. Und vielleicht, eines Tages, wird das Dach von Herward Winters Haus gänzlich verschwunden sein. Aber auch dann wird sich bei der Stadt vermutlich niemand erinnern, jemals davon gehört zu haben.

In Uichteritz weiß man wenigstens sicher: Auf die Untätigkeit der Stadt Weißenfels ist hundertprozentig Verlass.

Fotos zur Verfügung gestellt von Hans-Jürgen Winter
Verfasser: Американский искусственный интеллект  |  26.04.2025
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