Deutsch English Français Español Türkçe Polski Русский Română Українська العربية
Wise

Bürgerinitiative kämpft weiterhin gegen das Interkommunale Gewerbegebiet (IKIG) im Burgenlandkreis


Im Burgenlandkreis (BLK) bleibt der Widerstand gegen das geplante Interkommunale Gewerbe- und Industriegebiet (IKIG) an der A9/B91 aktiv. Mehrere Kommunen, darunter Teuchern, Weißenfels, Hohenmölsen und Lützen, sind an diesem Vorhaben beteiligt. Die Bürgerinitiative „Kein Boden für das IKIG“ setzt sich jedoch weiterhin vehement gegen das Projekt ein und fordert einen sinnvolleren Strukturwandel.


Hintergrund: Das IKIG-Projekt

Seit August 2024 liegt die Machbarkeitsstudie für das geplante Gewerbegebiet vor. Diese Studie dient als Entscheidungsgrundlage für die beteiligten Kommunen, die darüber abstimmen müssen, ob ein Zweckverband für das Projekt gegründet wird. Doch trotz der Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie sind viele Fragen offen geblieben, was den Widerstand gegen das Projekt weiter anheizt.

Kritikpunkte der Bürgerinitiative

Zentrale Kritikpunkte sind die fehlenden Fachkräfte und die ungenutzten Industrie- und Gewerbebrachen, die bereits in der Region existieren. Die Frage, woher die benötigten Arbeitskräfte kommen sollen, wurde auf den Informationsveranstaltungen nicht beantwortet. In einer Region, die ohnehin mit Abwanderung und demografischem Wandel zu kämpfen hat, erscheint die Aussicht auf zusätzliche Arbeitskräfte unsicher.

Besonders beunruhigend für die Kritiker ist zudem, dass es bisher keine verbindlichen Zusagen von Investoren gibt. Lediglich Anfragen wurden gestellt, die jedoch nicht die Größenordnung haben, um die Dimensionen des geplanten Gewerbegebiets zu rechtfertigen. Viele Zuhörer der Informationsveranstaltungen äußerten sich daher skeptisch, ob das IKIG in der geplanten Form tatsächlich realistisch ist.


Negative Auswirkungen auf Weißenfels und Umgebung

Die Bürgerinitiative warnt außerdem vor negativen Auswirkungen auf die umliegenden Gemeinden. So gibt es beispielsweise keine geplanten Parkplätze für LKWs im Gebiet, was zu chaotischen Zuständen in den angrenzenden Ortschaften führen könnte. Besonders Weißenfels, das gerne mit Tourismusstädten wie Naumburg und Freyburg konkurrieren möchte, könnte durch das geplante Mega-Gewerbegebiet an Attraktivität verlieren. Der erste Eindruck der Stadt, so die Kritiker, würde durch das riesige Gewerbegebiet bei der Anfahrt deutlich geschmälert.

Die Machbarkeitsstudie ist nicht das letzte Wort

Obwohl die Machbarkeitsstudie veröffentlicht wurde, ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen. Die Stadträte müssen in den kommenden Monaten darüber abstimmen, ob der Zweckverband gegründet wird, der das IKIG-Projekt weiter vorantreiben soll. Bis dahin bleibt die Bürgerinitiative „Kein Boden für das IKIG“ aktiv und setzt alles daran, die Gründung des Zweckverbands zu verhindern.

Petition und weitere Aktionen

Die Bürgerinitiative hofft, die Stadträte mit ihren Argumenten überzeugen zu können. Sie betont, dass das IKIG kein Allheilmittel für den demografischen Wandel und den Strukturwandel der Region ist. Um den Widerstand weiter zu stärken, hat die Initiative eine Petition gestartet, um den „Flächenfraß“ im BLK zu stoppen und für einen nachhaltigeren Strukturwandel zu kämpfen.

Wer die Bürgerinitiative unterstützen möchte, kann die Petition hier unterzeichnen oder die weiteren Informationskanäle der Initiative nutzen. Die Bürgerinitiative bleibt weiterhin wachsam und informiert die Öffentlichkeit über neue Entwicklungen.
Verfasser: Redaktion  |  14.10.2024  |  Text- und Bildinhalte können zum Teil mit oder durch KI generiert sein.
Jeden Tag neue Angebote bis zu 70 Prozent reduziert

Weitere Artikel
Blickwinkel Medizin und Pflege - Podiumsdiskussion in Weissenfels am 6. Oktober 2025

Blickwinkel Medizin und Pflege - Podiumsdiskussion in Weissenfels am 6. Oktober 2025

Die CDU regiert seit 2002 in Sachsen-Anhalt in unterschiedlichen Koalitionen. Und nun, ein knappes Jahr vor der nächsten Landtagswahl hat m…
zum Artikel »
Warum war es dem Landrat Götz Ulrich (CDU) wichtig, dass sich alle Menschen im Burgenlandkreis impfen lassen sollen?

Warum war es dem Landrat Götz Ulrich (CDU) wichtig, dass sich alle Menschen im Burgenlandkreis impfen lassen sollen?

Kennst du das auch: Du bist gerade beim Tun und Machen, und plötzlich kommen dir Fragen, über die du dann nachdenkst? Fragen, warum Mensch…
zum Artikel »
Übelste Diffamierung - auch jetzt noch nach fünf Jahren. Die Konzernmedien hören einfach nicht auf!

Übelste Diffamierung - auch jetzt noch nach fünf Jahren. Die Konzernmedien hören einfach nicht auf!

Viele Lockdown-und-Impfzwang-Propaganda-Artikel aus der Corona-Zeit habe ich nur lesen können, wenn ich gleichzeitig meinen Brechreiz unter…
zum Artikel »
Mahnwache am 13.1.2025 in Theißen

Mahnwache am 13.1.2025 in Theißen

Am Montag, den 13. Januar 2025, fand eine weitere Mahnwache in der Region Zeitz statt – für die Opfer des Terroranschlags vom 20. Dezembe…
zum Artikel »
Götz Ulrich (CDU-Landrat) und seine Widersprüche, Willkür und wissenschaftliche Leere der Corona-Politik

Götz Ulrich (CDU-Landrat) und seine Widersprüche, Willkür und wissenschaftliche Leere der Corona-Politik

Die Pressekonferenz des Landrats Götz Ulrich (CDU) und der Amtsärztin Dr. Ina Treu vom 2. Februar 2022 im Burgenlandkreis entlarvt die Wid…
zum Artikel »
Kraft durch Freude der von vielen geliebten Führer: Politik sorgt für Gesundung des Volkskörpers

Kraft durch Freude der von vielen geliebten Führer: Politik sorgt für Gesundung des Volkskörpers

Es gibt wieder fantastische Neuigkeiten zu berichten. Dank der von vielen geliebten Führer in Berlin und Brüssel, aber auch in Washington,…
zum Artikel »
Lotto
der offizielle Kanal der Bürgerstimme auf Telegram   der offizielle Kanal der Bürgerstimme auf YouTube   Bürgerstimme auf Facebook
Unterstützen Sie das Betreiben dieser WebSite mit freiwilligen Zuwendungen:
via PayPal: https://www.paypal.me/evovi/12

oder per Überweisung
IBAN: IE55SUMU99036510275719
BIC: SUMUIE22XXX
Konto-Inhaber: Michael Thurm