Angriff auf diese „unsere Demokratie“ am vergangenen Wochenende erfolgreich abgewehrt! Petition mit über 460.000 Unterschriften gegen Merz wurde nicht entgegen genommen!
Man muss es einfach sagen: Bravo! Einmal mehr hat diese „unsere“ unerschütterliche, von Grund auf stabile und vor allem „lebendige“ Demokratie einen gefährlichen Anschlag abgewehrt.
Diesmal kamen die Feinde nicht mit Molotowcocktails, sondern mit einem lächerlichen Stapel Papier auf einer Sackkarre – 450.000 Unterschriften, die den Rücktritt des genialen Staatsmannes Friedrich Merz forderten. Welch eine Dreistigkeit!
Während das Volk (also die echten, vernünftigen Bürger, nicht diese randständigen Querulanten) friedlich seinen Sonntag genoss, versuchte eine kleine, aber extrem gefährliche Gruppe von etwa hundert Verschwörungstheoretikern, unser höchstes Regierungsorgan, das Kanzleramt, mit schnöden Bürgerwünschen zu belästigen. Zum Glück war die Bundespolizei zur Stelle. Und sie tat, was in einer reifen Demokratie getan werden muss: Sie nahm die Petition nicht an. Sonntag ist Sonntag. Regeln sind Regeln. Artikel 17 Grundgesetz? Nett gemeint, aber wir sind hier nicht im Grundgesetz, sondern in dieser „unseren Demokratie“ und dieser neuen Normalität.
Friedrich Merz, der große Schweiger – ein wahrer Staatsdiener
Wie weise von Kanzler Merz, einfach nicht da zu sein. Kein Kommentar, keine Entgegennahme, kein lästiges Händeschütteln mit dem Plebs. Das ist wahre Führungsstärke. Während ein paar verirrte Seelen „Merz muss weg!“ skandierten, saß der Kanzler vermutlich irgendwo und dachte strategisch über das Wohl des Landes nach - neue Steuern, weniger Sozialleistungen, Kürzungen im Gesundheitswesen, längere Lebensarbeitszeit, mehr Geld für Rüstung, mehr für die Ukraine und Kriegsvorbereitungen gegen Russland. Vielleicht gönnte er sich dabei ein gutes Glas Rotwein. Das hat er sich zweifelsfrei verdient. Vielleicht saß er mit den wirklich wichtigen Leuten zusammen. Nicht mit denen, die noch Deutschland-Fahnen schwenken und von „sozialem Ausgleich“ und „Frieden“ faseln. Solche rückständigen Begriffe gehören doch längst in die Mottenkiste der Geschichte.Heute ist Sonntag, da arbeitet keiner.
Besonders erfrischend war die Begründung der Behörden: „Heute ist Sonntag, da arbeitet keiner.“ Genial! In dieser „unserer Demokratie“ haben die Bürger zwar das Recht, Petitionen einzureichen – aber bitte nur, wenn es dem Zeitplan der Ministerialbürokratie passt. Und selbstverständlich wurden auch schon Petitionen an Sonn- und Feiertagen angenommen, weil diese angenommen werden müssen. Aber nur weil die Annahme solcher Petitionen Pflicht ist, ist dies noch lange keine Verpflichtung, der nachgekommen werden müsse.So bleibt das Papier eben auf der Sackkarre. Das ist keine Ablehnung des Volkswillens. Das ist effizientes Verwaltungshandeln. Man könnte fast meinen, das System schützt sich selbst vor zu viel Demokratie. Doch das ist gut so. Zu viel Volk verdirbt bekanntlich den Brei.
Die Helden der Exekutive
Ein Hoch auf die Bundespolizei! Sie hat nicht nur die öffentliche Ordnung aufrechterhalten, sondern auch verhindert, dass 450.000 lästige Namen und Adressen tatsächlich offiziell registriert werden müssen. Stellen Sie sich den bürokratischen Aufwand vor! Stattdessen durften die Demonstranten ihre Sackkarre wieder mit nach Hause nehmen. Symbolisch schöner kann eine Abfuhr kaum sein.Roman Mironov und sein Verein „Free People Germany e.V.“ dürfen sich jetzt wieder als Märtyrer fühlen. Der Mann hat schon Merkel belästigt, jetzt belästigt er Merz. Fleißig ist er ja, das muss man ihm lassen. Aber 450.000 Unterschriften? In einem Land mit über 80 Millionen Einwohnern? Das ist doch ein Witz. Das sind nicht mal 0,6 Prozent. Das ist keine Stimme des Volkes, das ist eine statistische Randnotiz. Und genau so wurde sie behandelt – vorbildlich.
Die wahren Feinde der Demokratie
Natürlich verbreitet auch dieser Bericht hier nur „Desinformation“, allein schon weil RTDE darüber berichtet hatte. Einen Link zur WebSite von RTDE? Den darf man vollkommen zurecht in dieser „unseren Demokratie“ nicht teilen. Sonst landet man in dieser freiheitlich-demokratischen Grundordnung, in der die Meinungsbefreitheit garantiert ist, mittlerweile im Gefängnis. Der Russe lügt immer, selbst wenn er die Wahrheit sagt. Das weiß jeder, der etwas auf sich hält, selbst wenn es die Videobeweise aus Live-Streams gibt. Dass es die Petition wirklich gibt, dass tatsächlich Menschen gekommen sind und dass die Polizei die Übergabe verweigert hat: Das stimmt zwar, ist aber nicht richtig. In dieser „unserer Demokratie“ passiert so etwas nicht. Punkt! Aus! Ende!In dieser „unserer Demokratie“ hat der Wille des Volkes dem Willen der von vielen geliebten Führer zu entsprechen und nicht anders herum.
Wie naiv muss man sein, um zu glauben, ein Kanzler sei für die Sorgen normaler Bürger zuständig? Die von vielen geliebten Führer haben Think Tanks, Beraterverträge und internationale Partner. Da bleibt wenig Zeit für Spritpreise, Messerstechereien und leere Konten. Solche Kleinigkeiten regeln sich doch von allein – durch den Markt, durch Diversität und durch noch mehr „Fortschritt“.
Fazit einer starken Demokratie
Der Angriff ist abgewehrt. Die Sackkarre wurde abgewiesen. Merz sitzt weiter fest im Sattel. Die Medien schweigen größtenteils, die Öffentlich-Rechtlichen sowieso. Alles läuft nach Plan.Und am Mittwoch wollen sie es wieder versuchen, vor der Bundespressekonferenz. Viel Erfolg dabei. Diese „unsere Demokratie“ wird auch diesen Sturm heldenhaft überstehen – notfalls wieder mit dem Hinweis auf den Wochentag, die korrekte Formularnummer oder die fehlende Unterschrift des zuständigen Referatsleiters.
