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Ziegen retten unsere Zukunft für 714.000 Euro? Ziegenhirten gesucht? Der grüne Wahnsinn aus Magdeburg


Während normale Bürger in Sachsen-Anhalt mit Inflation, Energiepreisen und maroden Infrastrukturen kämpfen, hat das Umweltministerium mal wieder eine geniale Idee: 714.000 Euro in Ziegen investieren.



Ja, Sie haben richtig gelesen. Nicht in Straßen, Schulen oder echte Landwirtschaft – nein, in Ziegen. Weil offenbar nur behördlich geförderte Vierbeiner die Trockenrasen am Schafberg bei Zscheiplitz retten können.

Staatssekretär Dr. Steffen Eichner überreichte feierlich den Förderbescheid an den Geo-Naturpark-Chef. Man stelle sich das Foto vor: Anzugträger, Sekt, Pressetermine, während draußen die reale Welt brennt. Das Projekt läuft bis Mitte 2029. Zehnkommafünf Hektar ganzjährige extensive Ziegenbeweidung, plus Schlingnatter-Monitoring, Fledermausquartier-Aufwertung, Bruchsteinmauer-Sanierung und natürlich Info-Tafeln. Denn ohne belehrende Schilder versteht der dumme Bürger ja nicht, wie wichtig Zauneidechsen und Stängelloser Tragant sind.

Zurück in die Zukunft – oder eher ins Mittelalter?

Früher, in den „dunklen“ Jahrhunderten vor dem grünen Beamtenheer, haben Schäfer und Hirten genau das gemacht: Flächen beweidet, Verbuschung verhindert, Kulturlandschaft erhalten. Ohne EU-Fördertöpfe, ohne 714.000 Euro Steuergeld, ohne Projektkoordinatoren und Nachhaltigkeitsbeauftragte. Es hat sich von selbst gerechnet, weil Schafe und Ziegen Fleisch, Milch, Wolle und Landschaftspflege in einem lieferten. Heute? Ein bürokratisches Monster, das mit europäischen und Landesmitteln (80 zu 20) künstlich am Leben gehalten werden muss.

Warum rechnet sich das eigentlich nicht mehr von selbst? Weil der normale Schäfer oder Ziegenhalter in diesem Land mit Auflagen, Vorschriften, Wolfsschutz, Mindestlöhnen und Konkurrenz aus Billigimporten zugemüllt wird. Statt die Rahmenbedingungen für echte Landwirte zu verbessern, pumpt man eine dreiviertel Million in einen Naturpark, damit Ziegen das machen, was früher ökonomisch sinnvoll war. Sollten wir jetzt Fachkräfte aus dem Ausland anwerben? Syrische Ziegenhirten? Afrikanische Experten für Hanganweidung? „Wir schaffen das“ – nur diesmal mit EU-Geld und für Eidechsen.

Naturschutz? Ja. Aber nicht so.

Naturschutz ist wichtig. Trockenlebensräume sind wertvoll. Niemand bestreitet das ernsthaft. Aber muss das immer mit einer solchen Steuergeld-Orgie passieren? 714.000 Euro für 10,5 Hektar – das sind über 68.000 Euro pro Hektar. Rechnet man das auf die Projektlaufzeit herunter, wird es noch absurder. Für das Gehalt eines Ziegenhirten? Für Ziegen? Für Monitoring-Apps und PowerPoint-Präsentationen auf irgendwelchen Biodiversitäts-Konferenzen?

Das ist kein Naturschutz mehr, das ist Symbolpolitik mit fremdem Geld. Die grüne Ideologie braucht ihre Projekte, ihre Fördertöpfe und ihre moralische Überlegenheit. Während Familien die Heizkosten nicht mehr stemmen können und Rentner beim Discounter rechnen müssen, feiert man in Magdeburg den Erhalt der Schlingnatter. Die Artenvielfalt wird gerettet – die Vielfalt an gesundem Menschenverstand leider nicht.

Dieses Projekt ist paradigmatisch für die verfehlte Politik des Ministeriums: Probleme mit Geld zuschütten, statt Strukturen zu schaffen, in denen sie sich von allein lösen. Statt echte Landwirtschaft und regionale Kreisläufe zu stärken, schafft man künstliche Öko-Projekte, die ohne Dauersubventionen sofort kollabieren würden.

Wenn die nächste Pressemitteilung kommt, in der wieder zig Hunderttausende für irgendwelche Käfer oder Kröten verbraten werden, wissen Sie Bescheid. Die Regierung hat kein Geld für die echten Probleme der Menschen – aber immer genug für ihre grünen Lieblingsspielchen. Die Ziegen lachen wahrscheinlich schon. Die Steuerzahler weinen.


Verfasser: АИИ  |  16.06.2026
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