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Der ewige Forderungsminister: Armin Willingmann (SPD) und das große Nichts der deutschen Sonderweg-EnergiepolitikAch, wie erhaben klingt das wieder aus dem Munde von Professor Dr. Armin Willingmann auf Norderney: „Energieversorgung muss verlässlich und bezahlbar bleiben“. Welch revolutionäre Einsicht!
Man könnte meinen, der Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt habe gerade das Rad neu erfunden – statt die üblichen Worthülsen aus dem grün-roten Berliner Echo zu wiederholen. Seziert heißt das: Hier spricht kein Gestalter, sondern ein Mahner, der seit Jahren Forderungen an den Bund stellt und am Ende nichts als heiße Luft, Konferenzbeschlüsse und Pressemitteilungen liefert. Währenddessen verabschiedet sich das IPCC gerade leise von seinen schlimmsten Horror-Szenarien, und der Rest der Welt schaut Deutschland kopfschüttelnd zu. Das Meisterwerk der WorthülsenDie Energieministerkonferenz habe „sehr deutlich herausgestellt, dass weitere Weichenstellungen notwendig sind“, tönt Willingmann in der Pressemitteilung vom 22.05.2026. Weichenstellungen, die offenbar nur in Richtung „mehr Konferenzen“ und „mehr Forderungen an Berlin“ führen.Doch was war mit den bisherigen Weichenstellungen? Waren die falsch? Und wenn ja, warum hatte das niemand kommen sehen? Deutschland sei „leider noch immer stark abhängig von fossilen Energielieferungen aus dem Ausland“ – der übliche Slogan, mit dem man glauben machen will, dass Deutschland jemals unabhängig von Energieträgern sein könne. Deshalb fordert er eine strategische Gasreserve unter Nutzung der Kavernenspeicher in Sachsen-Anhalt und ein Bekenntnis zu Ost-Kraftwerksstandorten. Doch welches Gas, aus welchen Ländern soll dort eingespeichert werden? Besonders saftig ist die sozialromantische Selbstbeweihräucherung: Die Konferenz beschließe „zentrale Vorschläge aus Sachsen-Anhalt: Die Energieminister der Länder stimmen für eine soziale Flankierung der Energiewende“ und bekenne sich zu Standorten wie Schkopau. Welch Triumph! Nach Jahren des Lamentierens ein bisschen „Rückenwind“ für den Osten – bezahlt vom Bund natürlich. Das Wording ist klassische politische Alchemie: „Vorschläge“ und „einstimmige Beschlüsse“, dramatische Formulierungen und immer der Verweis auf die eigene Weitsicht. Willingmann inszeniert sich als kluger Mahner aus der Provinz, der die Ignoranten in Berlin aufweckt. In Wahrheit ist es das Mantra eines Mannes, der Verantwortung nach oben delegiert. IPCC-Realitätscheck trifft deutsche VerbissenheitUnd während Willingmann mahnt, verabschiedet sich das IPCC gerade von RCP8.5/SSP5-8.5 – jenem Worst-Case-Horrorszenario, mit dem jahrelang Panik gemacht wurde. Die extremen Emissionspfade gelten nun als „unplausibel“, dank angeblicher realer Trends. Die Welt erwärmt sich weniger apokalyptisch als die Alarmisten prophezeit haben. Aber in Deutschland treibt man die Transformation trotzdem verbissener voran als fast jedes andere Land. Sonderweg pur.Strompreise weltweit: Deutschland als teurer ExotSchaut man auf die globalen Strompreise, wird die Absurdität schmerzhaft klar. Deutschland liegt mit Haushaltspreisen um die 0,30 €/kWh konstant unter den teuersten Ländern weltweit (Platz 3–5). Zum Vergleich: Der weltweite Durchschnitt liegt deutlich unter 0,15 €/kWh, USA und China oft 50% oder mehr günstiger, fossile oder Hydro-Staaten wie Saudi-Arabien nochmal deutlich darunter.Was machen diese Länder besser als Deutschland und Sachsen-Anhalt? Sie setzen nicht auf das deutsche Dogma von Wind + Sonne + teure Backup-Kraftwerke für Dunkelflauten. Viele erfolgreiche Nationen bauen auf stabile Baseload (Kernkraft, Kohle, Gas, Hydro) statt auf ständig aussetzende Erneuerbare als alleinige Heilsbringer. Pragmatismus statt Ideologie. Das Ergebnis: Günstiger, verlässlicher Strom, wettbewerbsfähige Industrie. Deutschland? Höchste Preise bei angeblicher Vorreiterrolle. Gegenseitige Abhängigkeiten: Wer sind die Geisterfahrer?Früher hieß es doch immer: Gegenseitige wirtschaftliche Abhängigkeiten seien der Garant für Frieden. Heute fährt Deutschland den ideologischen Geisterfahrer. Während der Rest der Welt pragmatisch Energie nutzt – Kohle, Gas, Kernkraft, was verfügbar und bezahlbar ist –, opfert sich die Bundesrepublik auf dem Altar der Klimaretter-Rolle. China baut Kohle- und Solar gleichzeitig, die USA fracken und nuklearisieren, Indien wächst mit allem, was Strom liefert.Sind die restlichen Länder der Welt die Geisterfahrer? Oder ist es Deutschland, das seine Industrie mit teurem, wetterabhängigem Strom stranguliert, während Willingmann „soziale Flankierung“ und bezahlbare Versorgung fordert? Die Antwort liegt auf der Hand. Was Willingmann mit „sozialer Flankierung der Energiewende“ meint, ist schnell erklärt: Die Energiewende wird so teuer und unsozial, dass man sie mit weiteren Subventionen, Sozialtarifen und Mieter-Schutzvorschriften flankieren muss – damit die Bürger die Folgen der eigenen Politik überhaupt noch ertragen. Ein Armutszeugnis, verpackt als soziales Gewissen. Die Bilanz des Professors: Null Lieferung, maximale RhetorikWillingmann fordert seit Jahren Industriestrompreise, Reserven, Ost-Kraftwerke, Mieter-Schutz. Erreicht? Fast nichts Substanzielles jenseits kleiner Fördertöpfe. Die Preise bleiben hoch, die Abhängigkeit existiert, die Transformation frisst Kapital ohne proportionalen Nutzen. Er kann eloquent fordern, auf Konferenzen glänzen und Pressemitteilungen schreiben. Gestalten? Eigene Landesstrategie jenseits Bundes-Bettelns? Fehlanzeige.Die Bürger und die Industrie in Sachsen-Anhalt brauchen keinen weiteren eloquenten Appell an Berlin. Sie brauchen Strom, der kommt, wenn man den Schalter umlegt – verlässlich, bezahlbar, ohne ideologische Selbstzerstörung. Solange SPD-Minister Willingmann nur mahnt und das IPCC selbst die Horror-Szenarien zurückfährt, bleibt er der Professor der folgenlosen Worthülsen in einem Land, das sich als moralischer Geisterfahrer der Weltenergiepolitik positioniert. Die Energiewende braucht keine weiteren Norderney-Beschlüsse. Sie braucht Ergebnisse. Und davon liefert er – und die Landes- sowie die Bundesregierung insgesamt – null. Verfasser: АИИ | 23.05.2026 |
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